Vorschau auf die neue Saison
Es tut sich was. Leider verabschiedeten sich 2 Teams aus der 2. Bundesliga Nord. Die TSGL Schöneiche stellt wie Tecklenburg keinen Lizenzantrag.
So werden möglicherweise Kiel und Essen erneut in der zweithöchsten Spielklasse vertreten sein.
Fest steht das am 25.5.2013 zur Ligaversammlung.
Frank Seeger ist gerade dabei, den Kader für die kommenden Saison zu "schmieden". Es gibt möglicherweise eine kleine Überraschung.
Unterschrieben hat bis jetzt (7.5.2013) noch kein Aktiver.
Schauen wir, wie sich die neue Saison konstituiert.
Das erste Heimspiel sollte lt. Plan am 28.9.2013 gegen Schöneiche sein.
Da steht der wahre Gegner noch nicht fest.
Pokalsieger 2013!

Mit dem Sieg beim Landespokal in Cottbus rundete das Team die hervorragende Leistung der Saison ab.
Ein kurzer Spielbericht folgt in Kürze.
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Ein Finale der Extraklasse
Mit einem unglaublichen Saisonfinale gegen Kiel verabschiedeten wir uns am Samstag aus Liga 3.
460 Fans in einem "Freundschaftsspiel", dass haben wir kaum für möglich gehalten. Der Aufstieg stand ja bereits
seit 2 Wochen fest und so lief unser letztes Heimspiel eigentlich unter dem Motto: Noch einmal das Beste für unser
Publikum und dann geht's erst einmal in den Volleyurlaub.
Dass es ganz anders kam, lag vor allem am 3. Satz. Hier hatten wir nach hartem Fight das bessere Ende für uns, dachten
jedenfalls alle nach dem vermeintlich letzten Pfiff. Doch der 2. Schiedsrichter sah eine Netzberührung und bescherte
uns damit ein Finale-Grande der Extraklasse.
Wir verloren den 3. Satz mit 33:35 gegen aufopferungsvoll kämpfende Kieler und durften so in die Verlängerung.
Ein normaler 4. Satz endet dann vielleicht 25:17. Nicht so am Samstag. Mit 25:3 in 13 Minuten spielten wir einen
Satz für die Lindower Volleyballgeschichte.
Noch mehr: http://www.die-mark-online.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1122777/
3:0 im vorletzten Heimspiel
Nach 72 Minuten Spielzeit nahm sich René Einbrodt weit hinterm Spielfeld den Ball. Er war der letzte Lindow-Granseer, der das gelb-blaue Streitobjekt an diesem Abend in den Händen hatte. Einbrodts Aufschlag führte zum 25. Punkt im dritten Satz. Der Gegner hatte wie auch schon im zweiten Satz 20 Zähler. Im ersten aber kämpfte Oststeinbek mit viel Aufwand Lindow-Gransee an den Rand des Satzverlustes.
Mit Stefan Isernhagen stand nach langer Zeit wieder der ehemalige Zweitliga-Spieler in der Anfangsformation des Heimsechsers. Dass Annahmespieler Tom Götz ebenso dazu zählte, war dagegen erwartet worden. Trainer Victor Eras: "Ohne Tom hätten wir vorige Woche in Wriezen nicht gewonnen. Also warum sollten wir da was ändern?" Der Gastgeber spielte vor 285 Zuschauern larifari, leistete sich eine Reihe leichter Fehler, so dass der Gegner nie den Kontakt verlor und zeitweise in Führung lag. Die entscheidende Phase nahte, als Lindow-Gransee mit 13:16 hinten lag. Eras wechselte Publikumsliebling Isernhagen aus und brachte mit Max Betzien den wuchtigen Diagonalangreifer. 17:17 und dann 24:23-Satzball. Dass dieser nicht genutzt wurde, spiegelt die laxe Einstellung der Gastgeber wieder. Lindow-Gransee ist der Staffelsieg nicht mehr zu nehmen, entsprechend spannungsarm wirkten die Aktionen. "Kein Spiel fürs Lehrbuch", schmunzelte Libero Martin Pomerenke später. Das Trainergespann bestätigte dies. Mirko Heine: "Das war klar ein Arbeitssieg." Mit 26:24 behauptete sich der vorfristige Drittliga-Meister und ließ nach dem knappen zwei durchwachsene Sätze folgen, ehe der durchzugsstarke René Einbrodt seinen Matchball durchbrachte und die nimmermüden Fans kräftig applaudieren ließ.
Daniel Prade, Trainer des Oststeinbeker SV: "Wir sind sehr zufrieden, dafür, dass wir mit dem letzten Aufgebot hier her gekommen sind. Das war eine engagierte Leistung. Lindow-Gransee ist für uns nicht zu schlagen, auch wenn wir sie im ersten Satz beinahe so weit hatten." Am kommenden Sonnabend verabschiedet sich der SV Lindow-Gransee mit seinem achten Heimspiel und einer kleinen Feier aus der dritten Liga. Gegner sind ab 18 Uhr die Eagles aus Kiel.
(mit freundlicher Genehmigung von Matthias Haak)
DEN ERSTEN MATCHBALL VERWANDELT
Es war ein Fight auf Messers Schneide und ein vorzeitiges Saisonfinale der Extraklasse.
Mit einem 3:2 Sieg in Wriezen konnten wir am Samstag den vorzeitigen Wiederaufstieg in die 2.Bundeliga feiern.
Mit bis dato nur 2 Niederlagen stehen wir 2 Spieltage vor Schluss uneinholbar als Aufsteiger in die zweithöchste deutsche Spielklasse fest. Kein Herzschlagfinale und kein bibbern um den Aufstieg.
Mit dem Sieg in Wriezen haben wir das Saisonziel vorzeitig erreicht und können nun in den verbleibenden 2 Spielen unserem Publikum und unseren Partnern noch zweimal Lust auf die neue Saison machen.
„2. Liga Lindow ist dabei….2.Liga Lindow ist dabei…“
Heimsieg gegen Potsdam
Am Samstag kamen wir zu einem 3:0 Sieg gegen eine überraschend starke Vertretung
aus der Landeshauptstadt. Trotz gewaltigem Aufgabendruck von René Einbrodt und vielen guten Aktionen ließen sich die Potsdamer lange nicht abschütteln. Zum Ende des ersten Satzes blieb das Pendel dann bei uns stehen und entließ uns mit 25:23 in die erste Satzpause.
Etwas deutlicher auf dem Weg aber am Ende auch knapp ging Satz zwei an uns.
Im dritten Abschnitt kam dann unsere Routine und die „Wiederbelebung“ unserer Kranken und Verletzten voll zum Tragen. So siegten wir verdient und bedanken uns bei 300 Fans!
Knappe Niederlage in Berlin
Ein heißes Match mit dem „Kürzeren“ für uns.
Der BVV hat uns am Samstag die zweite Saisonniederlage beigebracht.
Unser Spiel begann vor gut gefüllter Kulisse nervös und wer genau hinsah, hatte auch den Grund schnell parat.
Da stand ein neu formierter Lindow-Sechser auf dem Feld und der brauchte einfach seine Zeit.
Nach 0:2 Satzrückstand war es dann soweit:
Wir übernahmen das Spiel und konnten zum 2:2 ausgleichen. Doch der BVV hatte schließlich kein Mitleid und spielte sein Spiel der Saison. So ging der Tie-Break mit 17:15 nach Berlin und uns bleibt als Fazit: Stark gekämpft, Moral stimmt.
Danke an die vielen Fans, die uns in Berlin unterstützt haben.
1:3 in Pinneberg
Am Samstag mussten wir gegen Pinneberg die erste Saisonniederlage einstecken.
Der Gegner hatte sich für die Partie viel vorgenommen und lies sich auch durch unseren Satzgewinn in Durchgang eins nicht beirren.
Im zweiten Abschnitt konnten die Gastgeber eine kritische Phase (22:22) für sich entscheiden und so ging dieser Durchgang anschließend verloren.
Im dritten und vierten Satz zeigten sich erstmals in dieser Spielzeit Schwierigkeiten in der Annahme.
So konnten wir nicht mehr ins Match zurückfinden und Pinneberg noch von der Siegerstraße abbringen.
Nun heißt es, das Spiel zu den Akten zu legen und beim nächsten Gegner wieder zu alter Stärke zurückzufinden.
Wir freuen uns auf viele Fans am 09.02. beim Berliner VV.
Klarer Heimsieg gegen gute Nordlichter
Mit 3:0 gewannen wir am Samstag vor knapp 300 Zuschauern unser erstes Heimspiel 2013 gegen Warnemünde.
Doch Am Ende sah es deutlicher aus, als der Spielverlauf vermuten lässt. Der Gegner mischte vor allem im ersten Satz munter mit und nutzte die Zeit, die wir zum „einspielen“ brauchten um mit guten Aufschlägen und viel Biss sein Ding zu machen. Mit jetzt 2 Verletzten (Renè und Phillip) ging uns vieles nicht so leicht von der Hand wie gewohnt.
Doch mit zunehmender Spielzeit kamen wir besser ins Spiel und vor allem Max Betzien und Steffen Schäperkötter konnten Glanz verbreiten. Am Ende sorgte eine geschlossene Mannschaftleistung für den verdienten Sieg.
Erfolgreicher Rückrundenstart 3:1 in Norderstedt
Nach glatten 8 Siegen in der Hinrunde stand am Samstag der Rückrundenstart in Norderstedt auf dem Programm. Mit den Nordlichtern stand ein hochmotivierter Gegner auf dem Parkett, der uns auch wirklich alles abverlangte. Der erste heißumkämpfte Satz ging dann auch am Ende mit 28:26
an die Gastgeber. Damit kamen wir in eine in dieser Saison noch nicht vorgekommene Situation.
Jetzt war es wichtig, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen, den Kopf frei zu bekommen, den Gegner unter Druck zu setzen und das Spiel in den Griff zu bekommen.
Das gelang uns in den 3 folgenden Sätzen auch fast durchweg. Einige Serien der Norderstedter konterten wir erfolgreich und konnten so die erforderlichen Abstände halten oder zu den jeweiligen Satzenden wieder herstellen. (25:22 25:21 25:20)
Fazit: Spieler des Tages war Max Betzien. Der Teamgeist stimmt. Auch Norderstedt konnte uns kein Bein stellen.
Ungeschlagen durch die erste Halbserie
(ungekürzt von Matthias Haak/Ruppiner Anzeiger)
Kiel (MZV) Auch die Eagles aus Kiel stellten für den Zweitliga-Absteiger SV Lindow-Gransee keine so große Hürde dar, um ins Stolpern zu kommen. In drei Sätzen (25:20, 25:18, 25:17) holte der Tabellenführer seinen achten Saisonsieg.
Er schließt damit die Hinrunde in der Dritten Liga im Volleyball mit einer weißen Weste ab. "Unser Ziel war es", so Co-Trainer Mirko Heine, "unbeschadet bis hierher durchzukommen. Das gelang. Wir als Trainer sind richtig stolz auf das Team." Diesmal setzten Trainer Victor Eras/Mirko Heine auf Rotation: Auf Zuspiel brachten sie Markus Steck für Kapitän Maik Schmiedecke. "Markus hat sich aufgedrängt und sich diesen Einsatz im Training mehr als verdient." Das klappte phänomenal. Mit Tom Götz spielte ein zweiter bisheriger Ersatzspieler von Beginn an - auf Annahme mit René Einbrodt, "der wieder eine top Vorstellung bot" (Heine). Nur am Netz beließ es das Trainergespann beim Block Lukas Schaus und Toni Hellmuth. Das Wechselspielchen des SV Lindow-Gransee komplettierten die Libero: Tim Burwitz und auch Martin Pomerenke kamen wechselseitig aufs Parkett.
Es war in Kiel nach einer langen, jedoch störungsfreien Anreise über 300 Kilometer (nach der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern wich der Schneeregen dem Regen) zwar ein holpriger Start, doch der Satzverlust war nicht in Gefahr, berichtete der Co-Trainer. Souverän spulte der Spitzenreiter sein Programm ab und ließ sich auch von zweifelhaften Entscheidungen der Schiedsrichterin oft gegen den Zuspieler nicht aus der Fassung bringen.
In zwei Wochen beginnt die Rückrunde mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenvierten in Norderstedt. Spätestens ab jetzt ist Lindow-Gransee auf der Favoritenliste der Staffelgegner ganz oben. Nächste Woche kann der Sechser genüsslich zuschauen, wenn sich im Duell der beiden Verfolger (Berliner VV und Pinneberg) einer aus dem Titelkampf vorläufig verabschiedet. Die Tabelle steht auf der folgenden Seite.
3:1 deutlicher Erfolg gegen Wriezen
(Bericht ungekürzt aus Ruppiner Anzeiger/Matthias Haack)
Zwar schaffte es ein zweiter Gegner in der Dritten Liga im Volleyball, dem SV Lindow-Gransee einen Satz abzunehmen. Doch der siebte Saisonsieg war am Sonnabend für den Ruppiner Vertreter nie in Gefahr.
In drei der vier Sätze spielte der Tabellenführer mit seinem Kontrahenten (25:12, 25:21, 25:15). Er legte ihn sich förmlich zurecht und ließ ihm mit seinen fulminanten Aufschlägen keine Zeit zum Luft holen. Lediglich im dritten Satz übernahm der Schlendrian das Steuern der Bewegungen des Heimteams. 23:25 hieß es, was dem Trainergespann Victor Eras/Mirko Heine nicht gefiel. Aber Wriezen „baute nie den Megadruck auf“, analysierte Heine. „Wichtig ist, dass man auch solch ein Spiel, ein emotionales, gewinnt.“ Dass diese verflixten dritten Sätze zu diesem Sport gehören, das unterstrich auch Max Betzien. Der Aufrücker für den an der Patellasehne verletzten und mehrere Monate zur Pause gezwungenen Philipp Arne Bergmann (er schaute am Sonnabend zu) zum Satzverlust: „Okay, wir haben jetzt erst zum zweiten Mal einen Satz abgegeben.“ Diese Bilanz könne sich sehen lassen. Selbst wenn Lindow-Gransee am kommenden Wochenende die Hinrunde mit einer Niederlage in Kiel beenden würde, am ideellen Herbstmeistertitel ist nicht mehr zu rütteln. Die schärfsten Verfolger liegen vier Punkte zurück.
Dennoch lehnen sich Eras und Heine keineswegs zurück. Denn das Derby lief nicht völlig nach ihrem Geschmack. „Die Leistung im dritten Satz lag nicht am Gegner, das geht auf unsere Kappe“, sagte Heine. Die Körperspannung ließ nach, die Annahme präsentierte sich nicht mehr so stabil, das Publikum wurde leiser. Eras: „Aber wir haben die Konzentration wieder gefunden.“ Und wie: Zu einer heftigen Watsche holte der Heimsechser aus. Lediglich 15 Punkte wurden Wriezen überlassen und damit die ernüchternde Leistung im vorhergehenden Satz weggewischt. Dies war auf heimischem Parkett erstmals, dass ein Rückstand nicht mehr in einen Satzsieg umgewandelt wurde. Zwar waren die vier Punkte Rückstand (10:14) – auch durch eine Aufschlagserie von Lucas Schaus – rechtzeitig ausgeglichen (15:15). Doch Wriezen verknüpfte nun seine Lockerheit und Klasse zu mehreren Nadelstichen beim Gastgeber. Drei Satzbälle wehrte Lindow-Gransee ab, doch mit einem angeschlagenen Block gelang den Gästen der 25. Punkt.
Es folgte eine Demontage, in der selbst das Trainergespann keine Gnade kannte. Beim Zwischenstand von 18:9 feuerte Mirko Heine noch Max Betzien an: „Gib Gas!“
„Im ersten Satz wurden wir überrollt“, meinte Trainer Andreas Weber keineswegs niedergeschlagen. Er hatte sich auf die Heimkehr (Der Angermünder gehörte vor zwei Jahren zum Zweitliga-Kader des SV Lindow-Gransee) gefreut und sein Team so eingestellt, dass „wir Spaß haben und ein bisschen ärgern“. Sein Plan ging im zweiten Satz und vor allem im dritten auf. „Die Jungs haben gesehen, dass es möglich ist, auch Lindow-Gransee einen Satz zu entreißen.“ Mehr sei drin, wenn die Mannschaft topfit, hoch motiviert und vollständig ist. Weber konnte am Sonnabend nicht aus dem Vollen schöpfen: Drei Stammspieler fehlten, Jeremias Erdmann verletzte sich im zweiten Satz am Sprunggelenk und musste dann passen. Hinzu kamen etliche Punkte, die bei den langen Ballwechseln an den Heimsechser gingen. So blieb den Wriezenern nichts weiter übrig, als sich dem Schicksal zu beugen, das auch sieben andere Drittligisten schon durchhaben. Mit Spaß und rhythmischen Bewegungen des zum Ende hin wieder lautstarken 270-köpfigen Publikums (ein Dutzend Wriezener war in Gransee) begleitete vor allem Libero Mathias Lichtenheldt die fremden und auch die eigenen Aktionen – wohlwissend, dass sein Sechser den Lindow-Granseern eine Schramme in den Lack geritzt hat.
Schon zum fünften Mal ein Dreisatz-Erfolg
(Bericht aus Ruppiner Anzeiger/Matthias Haack)
Potsdam (MZV) Die Befürchtungen, Lindow-Gransee muss beim Volleyball-Club Potsdam-Waldstadt "nachsitzen", bestätigten sich nicht. In drei Sätzen fegte das Drittliga-Team von Victor Eras und Mirko Heine die Waldstädter aus deren Halle.
Vorsichtig hatte Heine auf den Gegner geblickt, der seine Kontrahenten jeweils in den Tie-Break gezwungen hatte. Doch am Sonnabend hatte Potsdam-Waldstadt ohnehin einen ganz schweren und noch nie dagewesen Stand: Die eigenen Fans, etwa 30 an der Zahl, bekamen heftigste Gegenwehr. "Das ist eine Bombe, was hier passiert. Hier sind 70 Fans von uns", strahlte Teammanager Dirk Schmidt. Sie sahen keine herausragende Leistung, "eher eine durchwachsene", so Mirko Heine. "Aber auch solche Spiele muss man erst mal gewinnen."
Damit spielt der Co-Trainer auf den zögerlichen und auf punktuelles Aufflammen gestützten Auftritt des Heimsechsers an. Satz eins und zwei waren mit 25:18, 25:17 schnell in Sack und Tüten, Satz drei endete sogar nur mit 14 Punkten für Potsdam-Waldstadt. Heine: "Das war beileibe kein schönes Spiel. Wir wissen genau, dass wir uns steigern können und müssen", soll der erste Tabellenplatz gehalten werden. Nach sechs Partien steht Lindow-Gransee als einziges Team ungeschlagen dar. Doch das ferne Ziel 2. Bundesliga scheint nach wie vor nur in den Köpfen zu kreisen. "Das geht im Volleyball extrem schnell, dass man aus dem Rhythmus kommt." Den ersten Rückschlag muss Lindow-Gransee bereits einstecken. Diagonalangreifer Philipp-Arne Bergmann fällt für ein viertel Jahr aus. Er klagte schon seit Wochen über Beschwerden im Knie. Eine Untersuchung ergab nun, dass die Patellasehne arg ramponiert ist und er um eine Operation nicht kommt. In die Rolle des Diagonalen schlüpfte am Sonnabend Max Betzien - eigentlich ein Annahmespieler, der seine neue Aufgabe jedoch laut Trainer ordentlich löste. Ein zweiter Rückschlag ist die Verletzung von René Einbrodt im zweiten Satz. Heine: "Es sieht für ihn jedoch nicht so schlimm aus." Einbrodt verletzte sich am Sprunggelenk. Für ihn rückte Tom Götz auf. Wohl dem, der einen breiten ausgeglichenen Kader hat.
Abschließend möchte sich das ganze Team noch einmal für die riesige Unterstützung bei 70(!) Fans bedanken, die den Auftritt in Potsdam zu einem Heimspiel gemacht haben!!!
Ein Sieg, doppelte Freude
Lindow-Gransee gewinnt Spitzenspiel gegen Berlin mit 3:0
Von Gunnar Reblin (ungekürzt aus Ruppiner Anzeiger)
Gransee (RA) Die Drittliga-Volleyballer des SV Lindow-Gransee sind in doppelter Hinsicht Gewinner des sechsten Spieltags. Die Spitzenreiter gewannen am Sonnabend ihr Heimspiel gegen den Berliner VV mit 3:0 und sie profitierten von der Niederlage Pinnebergs gegen Norderstedt. Die Tabellenführung wurde ausgebaut.
So einfach wie der letzte Punkt gelang, lief es für den Heimsechser aber nicht, ehe der fünfte Sieg im fünften Spiel mit einer Jubeltraube gefeiert werden konnte. In der mit 320 Zuschauer besetzten Dreifelderhalle hielt der BVV, der sich als derzeitiger Tabellenzweiter zum Spitzenspiel vorstellte, zumindest in den ersten beiden Sätzen stark dagegen.
Spielertrainer Hartmut Podlasly sah das ähnlich: „Wir konnten Lindow-Gransee ein wenig ärgern. Im dritten Satz sind wir weggebrochen. Der Sieg geht vollkommen in Ordnung.“
Was er mit ärgern meinte, war, dass die Berliner die ersten beiden Durchgänge lange Zeit offen hielten. „Das lag größtenteils an unserer zu hohen Fehlerquote“, gestanden Trainer Victor Eras und sein Routinier Maik Schmiedecke nach Spielende unisono ein. Es sei demnach ein Arbeitssieg gewesen. „Mit einem souveränen Ende, weil wir ruhig geblieben sind“, ergänzte Kapitän und Zuspieler Schmiedecke.
Im ersten Satz setzte sich Lindow-Gransee erst mit dem Punkt zum 10:7 etwas ab. Doch die Führung über die Stationen 16:13 und 17:15 hielt nicht. Der BVV kämpfte, ging sogar selbst noch einmal in Führung (18:20). Eine Auszeit brachte den Heimsechser wieder in die Spur – 21:20, 24:22, 25:24. Der dritte Satzball saß (26:24).
Auch im zweiten Satz verschenkte der Gastgeber leichtfertig Punkte. Auch dieser blieb offen. Nach zwischenzeitlichem Rückstand (9:11) belohnte Wito Krüger eine kleine Aufholjagd mit dem 11:11. Die Eras-Schützlinge legten vor, diesmal hielt die Führung über 19:17, 21:19 zum 25:21.
Im dritten Abschnitt zog der Spitzenreiter nach dem 6:5 Zähler für Zähler davon, die Varianten über Schmiedecke auf Toni Hellmuth oder Philipp Arne Bergmann klappten nun ohne große Gegenwehr am Netz – 25:14-Endstand.
Mit einem 3:0 gegen Pinneberg die Tabellenführung übernommen
(ungekürzter Bericht aus Ruppiner Anzeiger/ Matthias Haack)
Zweitliga-Absteiger Lindow-Gransee bleibt in der Dritten Liga nicht nur ungeschlagen. Das Team von Victor Eras und Mirko Heine stürzte am Sonnabend auch den Tabellenführer VfL Pinneberg. Drei fulminante Sätze sahen die 310 Zuschauer in der Dreifelderhalle Gransee.
Knackpunkt der interessanten, weil von beiden Seiten extrem intensiv geführten Partie, war die Verletzung vom Pinneberger Annahmespieler Lars Lydorf. Bei der Gästeführung von 8:3 „blieb er am stumpfen Boden mit der Fußspitze hängen“, sagte Trainer Joachim Müller über die Szene, die „meine Mannschaft nicht verkraftete. So ein Mann, das ist der Wichtigste bei uns, den kann man nicht ersetzen.“ Mit Christian Copf wechselte er einen vom fünffachen Bänderriss nicht vollständig genesenen Spieler ein. „Von da an war das Spiel nicht mehr offen“, bedauerte der Pinneberger Coach die frühe Entscheidung.
Lindow-Gransee hechelte lange einem Rückstand hinterher, kam erst beim 15:15 zum ersten Ausgleich und dank eines Hammers von Philipp-Arne Bergmann beim 20:19 zur ersten Führung. Letztlich kam der nun auftauende Heimsechser in Schwung und unter heftiger Gegenwehr zum 26:24.
Der zweite Satz war laut Co-Trainer Mirko Heine am „Optimum“. In 16 Minuten fegte Lindow-Gransee die mit fünf Siegen aus fünf Spielen angereisten Schleswig-Holsteiner auseinander (25:14). Der dritte Satz bot alles, was das Zuschauerherz begehrt: Mit 4:7 schien die Wende eingeläutet, dann setzte die Heimmannschaf eine Serie aufs Parkett und lag 12:11 und später mit 16:13 vorn. Eine Reihe von Königspunkten ging dann nach mehrfachen Netzüberquerungen an Pinneberg, doch Bergmann verhinderte mit dem 18. Punkt den Rückstand. Am Ende spielte Lindow-Gransee prächtig auf und überließ Pinneberg lediglich 21 Punkte.
„Der Druck lag bei Lindow. Das sah man“, meinte Joachim Müller. „Es ist schon toll, solche Leute auf Zuspiel und im Block zu sehen. Lindow war das Beste, was wir in dieser Liga bisher gesehen haben. Damit können wir uns nicht vergleichen. Wir leben von Enthusiasmus. Das sind alles Leute, die einfach Bock auf Volleyball haben.“ Der VfL spielte vor einigen Jahren noch in der Landesliga, Lindow-Gransee auch.
Stolz zeigte sich Victor Eras auf die Teamleistung: „Klar waren wir anfangs nervös, doch wir haben uns zurückgekämpft und hatten zu jeder Zeit eine Antwort.“ „Das war eine ganz starke Teamleistung“, unterstrich Heine. Lindow-Gransee ist nun die einzige von neun Mannschaften, die nach dem ersten Saisonviertel noch ohne Niederlage dasteht. Aus dem Jäger des Tabellenersten ist nun ein Gejagter geworden. Am kommenden Sonnabend reist mit dem Berliner VV (gestern Tie-Break-Sieg in Kiel) der Staffel-Zweite nach Gransee.
Rollerteam
Was wäre ein Heimspiel ohne unsere Roller- und Wischercrew? Na, wie Panama ohne "a". Unsere Kids sind schon echte Profis. Nahtlos geben sie ihren Nachfolgern das Know How weiter und verblüffen selbst die Schiedsrichter.
Beim Heimspielsieg gegen Pinneberg konnten Frauke, Alea, Lara, Lea, Tobi, Max und Basti (Live-Ticker > Nr.10) wieder überzeugen.
Klasse und weiter so!!!
3:0 gegen Warnemünde
Mit dem dritten Sieg im 3.Punktspiel endete am Samstag unser Schönwetterausflug an die Ostsee.
Mit deutlich spürbarer Unterstützung unserer Fans kamen wir gut in die Partie.
Oft enden solche Spiele jedoch 3:1, weil die Spannung im dritten Satz etwas nachlässt, doch am Samstag reichte die Konzentration und die mannschaftliche Geschlossenheit für einen klaren Erfolg.
Das deutliche 3:0 war der Lohn für eine gute Abstimmung und eine insgesamt starke Leistung gegen einen motivierten Gegner.
Unser Kapitän legte ein blitzsauberes Spiel hin und Philipp Arne Bergmann konnte ebenfalls ansteigende Form unter Beweis stellen.
3:0 gegen Norderstedt
Es sollte die erhoffte Standortbestimmung für Liga 3 werden.
In einem sehr unterhaltsamen und zweitligatauglichen Spiel haben wir am Samstag die hohen Erwartungen erfüllt.
Das sehr gute Niveau des Dreisatzspieles lag auch an einem starken Gegner.
Wie alle Mannschaften dieses Jahr gegen uns eine Schippe drauflegen werden, hatte auch Norderstedt viel Schwung mitgebracht und durchaus das Zeug, uns das Leben schwerer zu machen, als es am Ende aussah.
Wir können uns über eine insgesamt starke Leistung freuen, wenn auch die Abstimmung noch Luft nach oben lässt.
Das 3:0 war am Ende verdient, weil wir in jeder Phase des Spiels die Nerven behielten und auch einige Rückstände hochkonzentriert aufholten.
3:1 Sehr guter Auftakt in Oststeinbek
Mit einem deutlichen und verdienten 3:1 Sieg sind wir am Samstag in die Saison 2012/13 gestartet.
Das erste Spiel in veränderter Formation, in einer neugebildeten Spielklasse gegen einen unbekannten Gegner, da gab es viele Fragezeichen. Doch diese lösten sich nach den ersten 10 Minuten langsam im Osteinbeker Abendhimmel auf.
Mit druckvollen Aufschlägen und vielen schnellen Spielzügen gelang es uns fast durchgängig die Gastgeber auf Distanz zu halten.
Sowohl René Einbrodt als auch Wito Krüger überzeugten bei ihrem ersten Einsatz über die gesamte Spieldauer.









