Spielberichte
Fesselnde Unterhaltung beim 3:0 gegen Aligse
Gransee (MZV) Mit einer über Wochen gewachsenen Selbstverständlichkeit haben die Zweitliga-Volleyballer des SV Lindow-Gransee am Sonnabend das nunmehr fünfte Spiel in Folge gewonnen. Gegen aufopferungsvoll kämpfende Sportfreunde Aligse bot die Partie mit zahlreichen Führungswechseln in den Sätzen eins und zwei Unterhaltung pur.
Lacher nach Sprung ins Bild: Nach der Partie hatten sich Spieler,
Trommler, Cheerleader sowie Balljungen und -mädchen des SV Lindow-Gransee zu Gruppenfoto postiert.
Weil die Grün-Weißen am Ende immer die Nase vorn hatten, auch im ersten Durchgang, der an kribbelnder Dramatik kaum zu toppen war, sieht das nackte Ergebnis (3:0) etwas schmucklos aus. Doch mit welchem Glanz, genauer gesagt, mit welch starker psychischer Präsenz die Gastgeber diesen Sieg erspielten, ist kaum wiederzugeben. 318 Zuschauer in der Dreifelderhalle durften es hautnah erleben.
1. Satz, 32 Minuten: 32:30
Nach einer 8:5-Führung für Grün-Weiß kam beim Gast Steffen Braklage an den Aufschlag. Dessen Trainer Stefan Drews zeigte auf seiner Taktiktafel genau an, wohin er aufzuschlagen hatte. Und Braklages Flatterbälle waren fortan von Nicolai Kracht und Co. kaum zu fassen. Mit einer starken Aufschlagserie drehte der Aligser die Partie - 10:12. Lindow ruckte kurz an. 16:15. Beim Stand von 21:19 stand das Spiel aus Messers Schneide. Beide Teams gingen hohes Risiko bei den Aufschlägen. Nach 30 gespielten Minuten lag Lindow 26:27 hinten. Druck. Dann 28:29. Wieder Druck. Trainer Eras wechselte Wito Krüger ein. Ein Glücksgriff, wie sich kurz darauf herausstellen sollte. Denn wenig später führte Lindow 31:30, weil Krüger ein Ass schlug. Die Halle tobte. Krügers zweites, super Service brachte den Satzgewinn.
2. Satz, 26 Minuten: 25:23
In diesem Durchgang sah sich das Heimteam zunächst einem 4:8-Rückstand gegenüber. Die Gäste wirkten griffiger. Beim 10:11 war Grün-Weiß wieder dran. Und nun kam die gewachsene breite Brust zum Tragen. Vom kleinen Wackler, 14:13 hin zum 14:15, ließen sich die Hausherren nicht beirren. Beim 22:20 waren sie im Erfolgstunnel. Nach zwei vergebenen Satzbällen nahm Eras eine Auszeit, Aligses Netzangabe löste die Anspannung.
3. Satz, 23 Minuten: 25:18
Schnell zog der Heimsechser davon: 7:4, 11:6. Der Schlendrian schlich sich ein. Olé Schwerin fand während einer Auszeit mit energischer Miene wohl die richtigen Worte. Beim Stand von 19:18 war alles offen, zwei Punkte später (21:18), Lindow war auf Kurs. Auf Kurs Sieg.
Sehr starker Heimauftritt gegen die Tebu-Volleys
Nach dem klaren Erfolg gegen Delbrück konnten wir am Sonntag auch zu Hause einen glatten Sieg einfahren.
http://www.maz-online.de/Lokalsport/Oberhavel/Lindow-Gransee-hat-es-eilig
Starker Auswärtssieg in Delbrück 3:0
Delbrück hat einen Traumstart in die aktuelle Saison erwischt und mit
Top-Leistungen (3:0 in Bitterfeld) den Qualitätszuwachs bereits eindeutig untermauert.
Umso erfreulicher ist der 3:0 Auswärtssieg gegen das Kussin-Team vom Samstag.
Hier ein kurzer Artikel aus der Neuen Westfälischen:
Heimsieg gegen Bocholt
Im ersten von fünf Punktspielen im Monat November landete der SV Lindow-Gransee am Samstagabend den dritten Heimsieg in Folge. Gegen die Turner und Ballspieler (TuB) Bocholt gelang ein 3:1 (22:25, 25:16, 25:20, 25:15)-Erfolg. In der 2. Bundesliga Nord steht der Titelträger von 2015 damit auf dem fünften Tabellenplatz.
Gegen die Gäste aus dem Münsterland zeigten die Grün-Weißen insgesamt eine starke Vorstellung. Nur im ersten Satz lief es gegen den Tabellenvorletzten nach schneller 5:1-Führung nicht nach Plan. „Wir haben sieben direkte Annahmefehler gemacht. Wenn uns die nicht passieren, läuft auch dieser Satz ganz anders“, bemerkte Romulo Galiao Goncalves, der sich einmal mehr Bestnoten verdiente.
In starker Form präsentierte sich auch Zuspieler Ole Schwerin, der einen Tag nach seinem 23. Geburtstag zum wertvollsten Spieler der Partie gewählt wurde.
Zufrieden war Trainer Mirko Heine mit allen eingesetzten Spielern. Nach dem Spiel, das gut 250 Zuschauer verfolgten, lobte er den extremen Willen seiner Truppe. Besonders stark sei die Feldabwehr gewesen, wenngleich auch er Gefallen an einigen spektakulären Offensivaktionen fand. Waren die Übungsleiter rundum zufrieden? „Verbesserungsbedarf siehst du als Trainer immer. Aber was wir in den Sätzen zwei bis vier gespielt haben, war schon stark“, freute sich Headcoach Victor Eras. Dieser musste auch im siebten Saisonspiel auf den verletzten Toni Hellmuth verzichten. Passen musste auch Till Theißen.
Letztendlich waren die Gäste, die nach dem Auftaktsieg gegen Essen zum sechsten Mal in Folge ohne Punktgewinn blieben, chancenlos. Dies räumte auch Trainer Marinus Wouterse ein. Nach dem ersten Durchgang habe der Gegner einfach die richtigen Schlüsse gezogen.
Der SV Lindow-Gransee spielte mit: Galiao Goncalves, Schwerin, J. Marks, Boock, Pomerenke, Kracht, N. Marks, Steck
6 Punkte für's Selbstvertrauen
Erster Sieg
Volleyballkrimi gegen Schüttorf 2:3 verloren
Lange sah es am Samstag so aus, als ob wir ohne Stau durch vier(!) Sätze kommen würden und damit die volle Ladung Punkte mit retour nehmen könnten.
Doch die im Vergleich zum Vorjahr stark verbesserten Schüttorfer wehrten zwei Matchbälle ab und zogen dann im fünften Satz auf der Zielgeraden an uns vorbei.
Am Ende des mit 30 Minuten Verspätung angepfiffenen Spieles steht nun einer statt drei Punkte. Der dreistündige Stau auf der Hinreise hatte sicherlich nichts mit der Niederlage zu tun. Auch die Leistung war „insgesamt sehr ordentlich“, so ein „im Prinzip“ zufriedener Trainer Victor Eras nach dem Spiel. „Wenn wir einen Matchball reinmachen, ist das Ding gelaufen.“
Deshalb haken wir das Ergebnis ab und freuen uns auf das nächste Heimspiel.
Besonders zufrieden war Eras mit den erneut starken Mittelblockern Romulo Goncalves und Till Theißen.
http://www.gn-online.de/nachrichten/fc-schuettorf-09-gewinnt-volleyball-krimi-168170.html
Heimniederlage zum Saisonauftakt
Der SV Lindow-Gransee verlor am Sonnabend gegen den VC Bitterfeld-Wolfen in drei Sätzen (23:25, 23:25, 20:25). In der Partie gegen den Vizemeister der beiden zurückliegenden Spielzeiten entschieden vor gut 250 Zuschauern Kleinigkeiten.
Mit der Abwehrleistung seiner Mannschaft zeigte sich Headcoach Victor Eras zufrieden. Den Ausschlag hätten am Ende Schwächen im Angriffsspiel gegeben. Da wirkten die Gäste aus Sachsen-Anhalt druckvoller. „Es war nicht so, dass Bitterfeld dominant und fehlerfrei aufgetreten ist“, bemerkte der Coach des Zweitliga-Meisters von 2015. Aber gerade in den entscheidenden Phasen seien seiner Mannschaft zu viele leichte Fehler unterlaufen. Dies nutzte Bitterfeld aus. Dementsprechend zufrieden war Trainer Karl Kaden. „In Gransee haben wir schon lange nicht mehr gewonnen. Insofern kann von einem perfekten Auftakt gesprochen werden."
Die beiden ersten Sätze verliefen ausgeglichen. Auch im dritten Durchgang war es lange Zeit spannend (14:14). „Der Sieg der Gäste war verdient. Wir können aber auch den einen oder anderen Satz gewinnen“, fasste Trainer Mirko Heine das Geschehen zusammen.
Im Team der Grün-Weißen wusste vor allem Niklas Rudolph zu gefallen. Der Diagonalspieler streute einige spektakuläre Aktionen ein. Sein Comeback feierte Romulo Galiao Goncalves. Dieser spielte schon in der Saison 2011/12 für das Team aus Brandenburg und wurde im Sommer als Neuzugang präsentiert. Neu im Team ist auch Jan-Philipp Marks, der zuletzt für den Erstligisten Düren aktiv war. Aufgrund einer Verletzung kann er erst in einigen Wochen einsteigen.

